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Felix und Lea
sind heute sehr aufgeregt: Enzo, der Clown, hat angerufen und gesagt, er
habe eine Überraschung für die Kinder. Er hat nur so viel verraten: "Wir
machen einen Ausflug! Packt belegte Brote und Limonade ein. Dazu Regenzeug
und warme Pullover, aber auch T-Shirts, Shorts und Sandalen. Und Schal,
Mütze und Handschuhe wären auch nicht schlecht! Und warme Schuhe!" Felix
und Lea können sich nicht vorstellen,
wohin dieser Ausflug gehen soll. Es klingelt an der Tür. Enzo steht draußen,
neben ihm auf dem Rasen liegt - ein alter Teppich! "Was willst du denn damit?",
fragt Felix. "Fliegen!", verkündet Enzo
stolz. "Das ist nämlich ein fliegender Teppich!" "Ach, Enzo!", lacht Lea.
"Du schwindelst ja! Fliegende Teppiche gibt es doch gar nicht!" "Hast du
eine Ahnung!", schmunzelt Enzo. "Mag ja sein, dass ihr noch nie einen gesehen
habt - aber ihr könnt mir glauben: Der fliegt! Was meint ihr, wie ich hergekommen
bin!" Dann erzählt er: "Ein guter Freund hat mir dieses kostbare Stück geliehen.
Und dieser Freund ist ein direkter Nachkomme eines berühmten Mannes aus
dem Orient: ein Nachfahre von Aladin!" "Aladin? Der mit der Wunderlampe?",
staunt Felix. "Genau!", antwortet Enzo.
"Und Aladin hat seinem Nachfahren diesen fliegenden Teppich zusammen mit
der Wunderlampe und anderen Schätzen vererbt. Und nun hat mein Freund ihn
mir für einen Ausflug mit meinen besten Freunden Felix
und Lea ausgeliehen!"
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Die Kinder stehen staunend vor dem unscheinbaren Wunderteppich. Enzo verkündet:
"Und wisst ihr was? Jetzt machen wir mit diesem Teppich eine Reise um die
Erde!" Als wäre es das Normalste von der Welt. "Super!", ruft Felix
und holt ganz schnell den Korb mit dem Essen und den Getränken. Die Eltern
bringen die Tasche mit den Sachen zum Umziehen. Felix,
Lea und Enzo machen es sich auf dem Teppich
bequem. Der Clown murmelt etwas, macht ein paar wilde Bewegungen mit den
Armen und klatscht dann in die Hände, dreimal. Der Teppich erhebt sich und
die Reise geht los. "Guckt mal!", ruft Lea
plötzlich. "Ein Stiefel!" Und wirklich: Ganz unten sehen sie ihn, im Meer:
einen Stiefel aus Bergen und Tälern. "Das ist die Südspitze Italiens", sagt
Enzo. Und weil Felix und Lea
ihn fragend anschauen, fügt er hinzu: "Süden ist auf der Landkarte das,
was unten ist, und Norden ist oben." "Genau!", ruft Felix.
"Ich weiß es wieder: Und Osten ist rechts und Westen ist links! Die vier
Himmelsrichtungen!" Südlich des Stiefels werfen sie noch einen Blick auf
die Insel Sizilien, dann drehen sie ab.
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Sie fliegen nach Griechenland und nähern sich bald der Hauptstadt Athen.
"Seht mal! Da ist die Akropolis!", ruft Enzo begeistert. "Hier machen wir
eine Pause!" Der Teppich landet bei einer Ruine. Felix
und Lea sind ein bisschen enttäuscht.
"Hier ist doch alles kaputt!", meint Felix.
Säulen stehen dort, auf den Säulen sieht man die Reste eines Daches. Die
Ruine steht auf einem Berg. Steine und Brocken von alten Mauern liegen um
sie herum. "Als es Athen noch nicht gab, war hier oben, auf dem Berg, die
Akropolis. Akropolis bedeutet 'Oberstadt'", erklärt Enzo. "Später waren
hier dann nur noch die Tempel, die die Menschen damals zu Ehren ihrer Götter
errichtet haben." Er zeichnet ihnen auf, wie die Akropolis wohl ausgesehen
haben könnte, vor 1.500 Jahren. "So alt ist das hier alles?", sagt Lea
staunend. Und Felix versucht sich vorzustellen,
wie damals hier die Menschen gelebt haben. "So!", meint Enzo nach einer
Weile. "Lasst uns weiterfliegen: nach Afrika!" "Toll! Da gibt es Löwen und
Elefanten!", freut sich Lea. "Noch nicht",
erklärt Enzo. "Wir fangen mit Nordafrika an, mit Ägypten!" Sie setzen sich
auf den Teppich und sind ganz schnell über der ägyptischen Küste.
Dieses Buch hat 20 Seiten Inhalt.
Preis: € 13,75